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Kursnummer: 171-10091

Info: Die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA
Seit den Hilfsleistungen des Marshallplans für das zerstörte Europa sind die engen Beziehungen zu den USA Teil der deutschen Staatsräson. Bis heute ist die Rede John F. Kennedys 1963 in Berlin im kollektiven Gedächtnis: „Alle freien Menschen , wo immer sie leben mögen, sind Bürger dieser Stadt Berlin; und deshalb bin ich als freier Mann stolz darauf, sagen zu können: Ich bin ein Berliner.“ Gleiches gilt für den Aufruf Ronald Reagans an derselben Stelle: „Mr. Gorbatschow: Reißen Sie diese Mauer nieder.“
Unbeschadet der gemeinsamen Werte wie Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie gemeinsamer Interessen wie Freihandel und kollektive Sicherheit gab es immer wieder in wirtschafts-, außen- und militärpolitischen Fragen gravierende Meinungsunterschiede (bspw. Vietnamkrieg, Erdgasröhrenembargo, Irakkrieg, NSA-Affäre).
Insofern sind Interessendivergenzen zwischen den Regierungen in Washington und Berlin kein Novum. Doch Präsident Donald Trump stellt das amerikanische Verhältnis zur EU und zu Deutschland vor bisher nicht vorstellbare Herausforderungen. Auch nach dem jüngsten Besuch der deutschen Bundeskanzlerin ist eine klare Leitlinie der amerikanischen Außenpolitik nicht erkennbar. Immerhin hat sich der Präsident zur NATO bekannt und erneut mit der Einlösung der Zusage, die deutschen Militärausgaben auf 2% des BNP zu steigern, verknüpft.
Gut 100 Tage nach der Amtseinführung von Donald Trump wird Prof. Dr. Christian Hacke über die deutschen Beziehungen zu den USA sprechen. Hacke hat in Berlin und Freiburg Politikwissenschaft studiert. Nach seiner Habilitation 1990 in Bonn lehrte er als Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr Hamburg. 1991/1992 war er Gastprofessor an der Universität Potsdam und 1996 an der Hoover Institution on War, Revolution and Peace der Stanford University sowie Gastwissenschaftler am United Institute of Peace in Washington. Von 2000 bis 2008 war er Professor für Politikwissenschaft am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie in Bonn. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, des Internationalen Instituts für Strategische Studien, des Komites für Atlantische Studien und des Welt- Sicherheitsnetzwerks.
Prof. Hacke ist ein exzellenter Kenner der Vereinigten Staaten und der deutschen Außenpolitik gegenüber den USA. Er hat die Entwicklung der deutsch-amerikanischen Beziehungen unter den verschiedenen amerikanischen Präsidenten und Außenministern der letzten Jahrzehnte verfolgt und analysiert. Nach dem spannenden Abend über die deutschen Beziehungen zu Russland und den zentralasiatischen Staaten können sich die Besucher des Kulturzentrums wieder auf einen anregenden und erkenntnisreichen Vortrag (mit Diskussion) freuen. Die zweijährige Vortragsreihe zur deutschen Außenpolitik im Wandel wird von der ZEIT-Stiftung finanziell unterstützt.
Die Moderation übernimmt Ursula Pepper, Bürgermeisterin a.D. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird gebeten.

Kosten: 0,00 €

Anzahl Termine: 1

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Datum Zeit Straße Ort
Mittwoch, 12.04.2017.. 19:30 - 21:00 Uhr Lübecker Straße 8 Marstall Remise

 

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